Was sind Legionellen?

Legionellen sind natürlich vorkommende Wasserbakterien, die weltweit verbreitet sind und besonders in künstlichen Wassersystemen wie Wasserleitungen in Gebäuden- auch technischen Wasserleitungen- die idealen Wachstumsbedingungen vorfinden. Legionellen vermehren sich am besten bei Temperaturen zwischen 25°C und 40°C. Oberhalb und unterhalb dieser Temperaturen sind die Lebensgrundlagen besonders ungünstig.Die Legionellen verbreiten sich durch zerstäubtes, vernebeltes Wasser, so dass die erregerhaltigen Tropfen eingeatmet werden können. Beim Menschen werden dadurch unterschiedliche Krankheitsbilder ausgelöst – grippeartige Beschwerden oder auch schwere Lungenentzündungen. Eine schnelle und geeignete Therapie zu beginnen ist äußerst wichtig für den Heilprozess. Eine bundeseinheitliche Verordnung hat nun zum Ziel, die vielen Krankheits- sogar Todesfälle, die auf Legionellen zurück zu führen sind, durch anwendbare technische und organisatorische Maßnahmen zu mindern.  Als Bau- und Planungsunternehmen von u.a. Nasswäschern sehen wir es als unsere Pflicht unsere Kunden und Interessenten auf die 42. BimSchV hinzuweisen und geben diesbezüglich eine kurze Zusammenfassung.Informieren Sie sich selbst! Gerne stehen wir Ihnen bei Fragen zur Verfügung.

 

 

 

Zweiundvierzigste Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzeses

....(Verordnung über Verdunstungskühlanlagen,Kühltürme und Nassabscheider – 42. BImSchV)
Die 42. BimSchV spielt für Sie eine wichtige Rolle, sofern die erworbenen Anlagenim p-H Bereich von 4-10 laufen und die Absorptionsfläche in einem bakteriengünstigen Temperaturbereich fahren (25-40°C).Sobald die Anlage in einem oben aufgeführten Bereich fährt, müssen technische und organisatorische Maßnahmen so konzipiert werden, dass die Legionellenbildung nach dem aktuellen Stand der Technik vermieden, bzw. verringert werden. Worauf ist zu achten?Als Betreiber einer solchen Anlage müssen laut Abschnitt 2 / 7 „innerhalb von 4 Wochen nach der Inbetriebnahme oder Wiederinbetriebnahme einer Anlage die erste regelmäßige Laboruntersuchung durchgeführt werden“. Bestandsanlagen müssen mit ihren Untersuchungen 4 Wochen nach Inkrafttreten dieser Verordnung die ersten Laboruntersuchungen vorweisen können. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass die Laboruntersuchungen gemäß der Verordnung nur vom einem akkreditierten Prüflaboratorium durchgeführt werden sollen, ebenso die Probenahmen.Pro Untersuchungszyklus werden 2 Parameter aus 2 Probenahmen untersucht:* Der allgemeine Wert der kolloniebildenden Einheiten über den allgemeinen Hygienestand der Anlagen (dieser Wert muss IMMER ermittelt werden)* Der KBE von Legionellen Wenn „in 2 aufeinander folgenden Jahren bei keiner Laboruntersuchung der Wert überschritten wird“, so wird der Messintervall auf 6 Monate erhöht. Zusammenfassend:- Nach Inbetriebnahme nehmen Sie bitte Kontakt zu einem Prüflabor auf und beauftragen Sie die Messung der beschriebenen Parameter - Lassen Sie alle 3 Monate diese Messungen durchführen- Dokumentieren Sie alle Untersuchungsergebnisse unverzüglich in einem BetriebstagebuchÜber die Inhalte des Betriebstagebuchs werden Sie in Teil 1- Anlage 4 der 42. BimSchV informiert

 

 

 

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Zarrin Schillert
VSS-Umwelttechnik GmbH
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